EINMAL6 – Energetische Sanierung
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Leistung 01 · Gebäudehülle

Fassadendämmung in Lübeck

Eine fachgerecht geplante Fassadendämmung kann Wärmeverluste über die Außenwände reduzieren, den Wohnkomfort verbessern und die Fassade dauerhaft modernisieren.

  • Wärmeverluste über Außenwände verringern
  • Wohnklima im Winter und Sommer verbessern
  • Anschlüsse und Folgegewerke mitplanen
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Fertig sanierte Fassade eines Wohnhauses

Förderung

Bis zu

12.000 €

Förderung möglich

Fördermöglichkeiten für Ihre Maßnahme

20 % Zuschuss mit iSFP · bis zu 60.000 € förderfähige Ausgaben

Mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) sind für Maßnahmen an der Gebäudehülle bis zu 20 % Zuschuss bei bis zu 60.000 € förderfähigen Ausgaben je Wohneinheit und Kalenderjahr möglich.

Ohne iSFP beträgt die Grundförderung 15 %. Die tatsächliche Förderung hängt von den jeweiligen Fördervoraussetzungen ab.

Fördermöglichkeiten prüfen

Nutzen der Maßnahme

Vorteile von Fassadendämmung

Welche Außendämmung und welcher Aufbau sinnvoll sind, hängt von Mauerwerk, Fassadenzustand, Architektur und den Anschlüssen an angrenzende Bauteile ab. EINMAL6 koordiniert die Fassadensanierung in Lübeck mit weiteren geplanten Maßnahmen.

01

Weniger Wärmeverlust

Eine gedämmte Außenwand bremst den Wärmeabfluss. Wie stark Verbrauch und Heizkosten sinken, hängt vom Ausgangszustand, der beheizten Fläche und dem Nutzerverhalten ab.

02

Angenehmere Oberflächen

Höhere innere Wandoberflächentemperaturen können Zugerscheinungen mindern und zu einem ausgeglicheneren Raumgefühl beitragen.

03

Sommerlicher Wärmeschutz

Ein geeigneter Fassadenaufbau kann den Wärmeeintrag verzögern. Für das Gesamtergebnis zählen zusätzlich Fenster, Verschattung, Dach und Lüftungsverhalten.

04

Modernisierung mit System

Dämmung, Putz- oder Bekleidungsaufbau und Detailanschlüsse werden gemeinsam geplant. Das kann Bausubstanz, Erscheinungsbild und langfristige Nutzbarkeit verbessern.

Orientierung

Das Wichtigste in Kürze

  • Systemwahl erst nach Prüfung von Wandaufbau und Fassade
  • Fensterlaibungen, Sockel, Dachanschluss und Wärmebrücken mitplanen
  • Dämmstoff und Stärke nach technischen und gestalterischen Anforderungen wählen
  • Förderweg und erforderliche Nachweise vor Beauftragung klären
  • Fenstertausch und weitere Maßnahmen früh koordinieren

Grundlagen

Was ist eine Fassadendämmung?

Bei einer Fassadendämmung erhält die Außenwand eine zusätzliche wärmedämmende Ebene. Sie reduziert den Wärmestrom zwischen Innenraum und Außenluft und bildet zusammen mit Fenstern, Dach und Kellerdecke die thermische Gebäudehülle.

Entscheidend ist nicht nur der Dämmstoff. Untergrund, Befestigung, Feuchteschutz, Brandschutz und sämtliche Übergänge müssen zum Gebäude passen. Besonders an Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Sockel und Dachrand entscheidet die Detailplanung über ein dauerhaft funktionierendes Ergebnis.

Typische Ausgangslagen

Wann ist Fassadendämmung sinnvoll?

  • Die Außenwände sind ungedämmt oder besitzen nur eine geringe Dämmwirkung.
  • Eine Putz- oder Fassadensanierung steht ohnehin an.
  • Innenwände fühlen sich im Winter deutlich kalt an.
  • Der Heizenergiebedarf soll als Teil einer Gesamtsanierung reduziert werden.
  • Eine Wärmepumpe wird vorbereitet und die Heizlast des Gebäudes soll sinken.
  • Fenster werden erneuert und Anschlüsse sollen gemeinsam geplant werden.

Planungsvarianten

Technische Möglichkeiten im Überblick

Die passende Ausführung wird aus dem Bestand und dem Sanierungsziel abgeleitet. Folgende Varianten und Planungsaspekte sind für diese Maßnahme besonders relevant.

01

Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Dämmplatten werden auf dem vorbereiteten Untergrund befestigt und mit Armierung sowie Oberputz abgeschlossen. Material, Befestigung und Putzsystem müssen aufeinander abgestimmt sein.

02

Vorgehängte hinterlüftete Fassade

Zwischen Dämmung und äußerer Bekleidung liegt eine Hinterlüftungsebene. Diese Bauart bietet große gestalterische Möglichkeiten, verlangt aber eine sorgfältige Unterkonstruktion und Detailplanung.

03

Kerndämmung oder Einblasdämmung

Bei geeignetem zweischaligem Mauerwerk kann der vorhandene Hohlraum mit Dämmstoff gefüllt werden. Vorher werden Hohlraum, Feuchtezustand und Eignung des Mauerwerks untersucht.

04

Dämmstoffe und Details

Mineralische, synthetische oder nachwachsende Dämmstoffe unterscheiden sich in Wärmeleitfähigkeit, Feuchteverhalten, Brandschutz und Aufbauhöhe. Die Auswahl erfolgt gebäudebezogen; Fenster, Dach und Sockel werden als Anschlusspunkte mitbetrachtet.

Bestandsgebäude

Fassadendämmung im Altbau

Ältere Lübecker Bestandsgebäude unterscheiden sich stark in Mauerwerk, Feuchtehaushalt, Fassadenschmuck und bisherigen Umbauten. Deshalb beginnt die Planung mit einer Bestandsprüfung. Bei erhaltenswerten oder geschützten Fassaden können andere Lösungen nötig sein als bei einer frei veränderbaren Außenwand.

Eine Außendämmung ist nicht bei jedem Altbau automatisch die richtige Lösung. Bauphysik, Gestaltung, Grundstücksgrenzen und mögliche Anforderungen des Denkmalschutzes müssen vorab geklärt werden.

Ein Ansprechpartner. Sechs Maßnahmen.

Sinnvoll mit anderen Maßnahmen kombinieren

Energetische Maßnahmen müssen nicht isoliert geplant werden. EINMAL6 koordiniert Schnittstellen und unterstützt dabei, eine sinnvolle Reihenfolge für das konkrete Gebäude zu finden.

Frühzeitig prüfen

Förderung für Fassadendämmung

Für Maßnahmen an der Gebäudehülle können Programme der Bundesförderung für effiziente Gebäude relevant sein. Je nach Vorhaben kommen Zuschüsse, KfW-Förderkredite oder eine Einordnung über einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) in Betracht.

Technische Mindestanforderungen, die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten und der richtige Antragszeitpunkt können entscheidend sein. EINMAL6 arbeitet bei Bedarf mit qualifizierten Fachpartnern zusammen. Programme, Voraussetzungen und Förderhöhen ändern sich und werden für das konkrete Vorhaben aktuell geprüft.

Energieberatung und Ausführung

Fachpartner eng miteinander abstimmen

Bei Förderprüfung, technischen Nachweisen oder einem individuellen Sanierungsfahrplan kann die Mitwirkung eines qualifizierten Energieberaters beziehungsweise Energieeffizienz-Experten erforderlich oder sinnvoll sein. EINMAL6 arbeitet bei Bedarf mit entsprechenden Fachpartnern zusammen und ist selbst nicht als Energieberater bezeichnet.

Kurze Abstimmungswege verbinden Förderprüfung, erforderliche Nachweise und die ausführenden Gewerke. Die zuständigen Fachpartner können Förderunterlagen vorbereiten und einreichen. Termine werden soweit verfügbar kurzfristig abgestimmt; für Bearbeitungszeiten oder eine Bewilligung kann keine Garantie gegeben werden.

Schritt für Schritt

So läuft Ihr Projekt für Fassadendämmung ab

  1. 01

    Anfrage und Erstberatung

    Ziele, Gebäude und geplanter Umfang werden vorbesprochen.

  2. 02

    Vor-Ort-Aufnahme

    Fassade, Untergrund, Flächen und relevante Anschlüsse werden aufgenommen.

  3. 03

    Technische Prüfung

    Dämmsystem, Details, mögliche Vorarbeiten und Schnittstellen werden bewertet.

  4. 04

    Förderprüfung

    Fachpartner klären bei Bedarf Programme, Nachweise und notwendige Schritte.

  5. 05

    Angebot und Planung

    Leistungsumfang, Materialien und Ablauf werden transparent festgelegt.

  6. 06

    Fachgerechte Umsetzung

    Untergrund, Dämmung, Anschlüsse und Oberflächen werden koordiniert ausgeführt.

  7. 07

    Qualitätskontrolle

    Details und vereinbarte Leistungen werden zum Abschluss gemeinsam geprüft.

  8. 08

    Übergabe

    Sie erhalten die projektbezogenen Informationen und einen festen Abschlussstand.

Häufige Fragen

FAQ zu Fassadendämmung in Lübeck

Antworten auf typische Fragen zu Kosten, Technik, Förderung, Altbau und Ablauf.

Was kostet eine Fassadendämmung in Lübeck?

Für ein klassisches Wärmedämmverbundsystem (WDVS) können Sie als grobe Orientierung mit etwa 150 bis 190 € pro m² Fassadenfläche rechnen – inklusive Dämmung, Putz, Gerüst und Montage. Bei beispielsweise 150 m² zu dämmender Fassadenfläche entspricht das ungefähr 22.500 bis 28.500 €. Das ist jedoch nur ein Richtwert. Der tatsächliche Preis hängt unter anderem von Dämmstärke und Dämmstoff, Gebäudehöhe, Untergrund, Gerüst, Fensteranschlüssen, Fensterbänken, Dachüberständen und der gewünschten Fassadengestaltung ab. Nach einer Bestandsaufnahme lässt sich das deutlich genauer kalkulieren.

Wie viel Heizenergie spart eine Fassadendämmung?

Bei älteren, ungedämmten Gebäuden kann über die Außenwände ein erheblicher Teil der Heizwärme verloren gehen. Wie groß die tatsächliche Einsparung ist, hängt deshalb stark vom bisherigen Wandaufbau ab. Ein Beispiel: Bei einer ungedämmten Ziegelwand mit etwa 110 m² Fassadenfläche kann eine 16 cm starke Dämmung den Wärmeverlust über diese Außenwand deutlich reduzieren. In einer Beispielrechnung der Verbraucherzentrale ergibt sich daraus eine Einsparung von rund 9.370 kWh Heizenergie pro Jahr. Bei 12 Cent je kWh wären das rund 1.120 € Heizkosten pro Jahr. Das Beispiel lässt sich nicht 1:1 auf jedes Haus übertragen. Entscheidend sind unter anderem Wandaufbau, Dämmstandard, Heizsystem, Wohnfläche und Energiepreis.

Welche Fassadendämmung ist für einen Altbau geeignet?

Für viele Altbauten ist ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) die klassische Lösung. Dabei werden Dämmplatten außen auf der bestehenden Wand befestigt und anschließend verputzt. Bei zweischaligem Mauerwerk kann stattdessen eine Kerndämmung beziehungsweise Einblasdämmung infrage kommen. Eine weitere Möglichkeit ist eine vorgehängte hinterlüftete Fassade. Sie ist konstruktiv aufwendiger, bietet dafür aber viele Möglichkeiten bei Material und Gestaltung. Eine Innendämmung kommt vor allem dann infrage, wenn eine Außendämmung nicht möglich oder nicht gewünscht ist – beispielsweise bei bestimmten denkmalgeschützten Fassaden. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom vorhandenen Mauerwerk, Feuchtigkeit, Fassadenaufbau, Denkmalschutz und dem gewünschten Erscheinungsbild ab und wird vor der Umsetzung am Gebäude geprüft.

Wie hoch ist die Förderung für eine Fassadendämmung?

Eine förderfähige Fassadendämmung kann im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) grundsätzlich mit 15 % bezuschusst werden. Wird die Maßnahme im Rahmen eines förderfähigen individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) umgesetzt, können weitere 5 Prozentpunkte hinzukommen – insgesamt also bis zu 20 %. Beispiel: Kostet die förderfähige Fassadendämmung 30.000 €, entsprechen 15 % einem Zuschuss von 4.500 €. Mit iSFP und insgesamt 20 % wären es 6.000 €. Mit iSFP können bei entsprechenden Voraussetzungen bis zu 60.000 € förderfähige Ausgaben je Wohneinheit und Kalenderjahr berücksichtigt werden. Die konkreten Fördervoraussetzungen müssen vor Beginn der Maßnahme geprüft werden.

Wie lange dauert eine Fassadendämmung?

Bei einem typischen Einfamilienhaus sollte für eine komplette Fassadendämmung grob mit etwa zwei bis vier Wochen Bauzeit gerechnet werden. Dazu gehören unter anderem Gerüststellung, Vorbereitung des Untergrunds, Montage der Dämmplatten, Armierung, Trocknungszeiten und der abschließende Oberputz beziehungsweise die Fassadengestaltung. Bei größeren Gebäuden, schlechtem Wetter, aufwendigen Anschlüssen oder notwendigen Vorarbeiten kann die Ausführung entsprechend länger dauern. Einen belastbaren Zeitplan können wir nach der Besichtigung des Gebäudes erstellen.

Sollten Fenster vor oder mit der Fassadendämmung getauscht werden?

Wenn sowohl neue Fenster als auch eine Fassadendämmung geplant sind, sollten beide Maßnahmen unbedingt gemeinsam geplant werden. In der Regel ist es sinnvoll, die neuen Fenster vor beziehungsweise im Zuge der Fassadendämmung einzubauen. Dadurch können Fensterposition, Laibungen, Fensterbänke und Dämmanschlüsse direkt aufeinander abgestimmt werden. Die Fassadendämmung kann anschließend fachgerecht an die neuen Fenster herangeführt werden und Wärmebrücken lassen sich besser vermeiden. Sind bereits moderne Fenster vorhanden, müssen diese natürlich nicht allein wegen der Fassadendämmung ausgetauscht werden.

Brauche ich für die Förderung einen Energieeffizienz-Experten?

Für die BEG-Förderung einer Fassadendämmung wird in der Regel ein Energieeffizienz-Experte eingebunden. Dieser prüft die technischen Voraussetzungen, erstellt die erforderlichen Nachweise und begleitet die förderrelevanten Schritte. Wenn zusätzlich der iSFP-Bonus genutzt werden soll, muss ein entsprechender individueller Sanierungsfahrplan vorliegen und die Maßnahme die dafür geltenden Voraussetzungen erfüllen. Bei EINMAL6 kann die Abstimmung mit dem Energieeffizienz-Experten in den Projektablauf integriert werden.

Welche Dämmstoffe stehen für eine Fassadendämmung zur Auswahl?

Bei einem Wärmedämmverbundsystem kommen beispielsweise EPS, Mineralwolle oder – je nach System – ökologische Dämmstoffe wie Holzfaser infrage. EPS ist weit verbreitet und vergleichsweise wirtschaftlich. Mineralwolle bietet unter anderem sehr gute Eigenschaften beim Brandschutz und Schallschutz. Holzfaser und andere nachwachsende Dämmstoffe können interessant sein, wenn besonderer Wert auf ökologische Baustoffe gelegt wird. Welcher Dämmstoff sinnvoll ist, hängt nicht nur vom Preis ab. Entscheidend sind unter anderem gewünschter Dämmwert, Brandschutz, Wandaufbau, Feuchteverhalten, Aufbauhöhe und Fassadengestaltung.

Lübeck und Umgebung

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Wir besprechen Ihre Immobilie, ordnen die nächsten Schritte ein und koordinieren bei Bedarf die beteiligten Gewerke und Fachpartner.

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